Kiffen aufhören

Würdest du auch so gerne mit dem Kiffen aufhören? Dann ging es dir genau so wie mir vor 5 Jahren! Ich habe 20 Jahre täglich gekifft und wollte immer aufhören. „Morgen, nächste Woche, an meinem Geburtstag!“ Ich habe es immer vor mir hergeschoben und nie den Schritt gewagt.

Ich glaube es geht vielen so, die mit dem Kiffen aufhören wollen. Das Problem ist, dass man sich so sehr daran gewöhnt hat! Ich wusste nicht mehr, wie es war komplett klar im Kopf zu sein. Um es mit einem Satz zu beschreiben: Es ist wie eine andere Person zu sein! Alles hat sich verändert. Emotionen und Gefühle bestimmen jetzt mein Leben. Davor war ich immer wie betäubt. Ich habe mein Leben ganz gut auf die Reihe bekommen, aber ich hab mich immer wie in einem Film gefühlt.

Meine jetzige Frau hat damals an einem bestimmten Punkt gesagt, dass ich der emotionsloseste Mensch bin, den sie mittlerweile kennt. Das schlimme war, das sie recht hatte! Ich hatte mich extrem verändert und musste unbedingt was ändern, denn ich hatte meine Lebensfreude verloren!

Wie hast du es geschafft mit dem Kiffen aufzuhören?

Als Erstes habe ich angefangen zu googeln, wie wahrscheinlich jeder der mit dem Kiffen aufhören will. Einige Tipps waren brauchbar, einige eher weniger. Dann habe ich  mich gefragt wie der Cannabis-Entzug eigentlich abläuft. Ich kann mir nämlich vorstellen, das es nicht innerhalb einer Woche wieder so ist, wie vor der Zeit als Kiffer.

Da bin ich auf die Seite www.aufhörenzukiffen.de gestoßen. Endlich hatte ich mal nicht nur Tipps gefunden, sondern eine Anleitung. Mir war nicht bewusst, dass es 3 Phasen gibt, durch die jeder Dauerkiffer irgendwann durch muss, wenn er aufhört. Nachdem ich mir alles zu den 3 Phasen durchgelesen hatte, hatte ich den Entzug verstanden.

Ich bekam direkt ein ungutes Gefühl, wenn ich an die Entgiftung-Phase gedacht habe! Das gute war, dass ich mich jetzt auf die Entzugserscheinungen einstellen konnte. Meine größte Angst war es, nicht zu wissen was passieren wird. Phase 2 und 3 haben sich zum Glück viel besser angehört!

Danach habe ich dann den Entschluss gefasst endlich loszulegen! Ich wollte endlich mein altes Leben zurück und der lebensfrohe Mensch sein, der ich mal war.

Die Vorbereitung auf den Canabis-Entzug

Auf dieser Seite gab es auch eine Vorbereitung, bevor es dann richtig losging. Ich muss euch sagen, ich war in den letzten 10 Jahren nicht ansatzweise so aufgeregt wie an diesen Tagen vor dem Entzug! Naja, ich habe dann auf jeden Fall angefangen die meisten Punkte der Vorbereitung abzuarbeiten. Leider konnte ich einen Punkt nicht erledigen und das war einfach mal wegfahren und aus meinem gewohnten Umfeld rauskommen.

Es wäre aber die ersten Tage ohne Cannabis bestimmt deutlich einfacher gewesen wegzufahren, weil mich alles in meiner Umgebung ans Kiffen erinnert hat. Dann war es soweit, Tag 1 ohne Marihuana! Ich bin morgens aufgestanden und dachte mir nur scheiße, wie soll ich das nur überstehen. Sieben ganze Wochen, bis ich den Entzug hinter mir habe! Zum Glück haben mich meine Frau und meine Freunde super unterstützt.

Was mir an Tag 1 direkt aufgefallen ist, war dieser unangenehme Suchtdruck. Ich konnte an fast nichts anderes mehr denken, als an Weed. Normalerweise kiffe ich immer nur abends, aber es ging am ersten Tag schon morgens los. Ich wollte unbedingt kiffen. Der Tag ging dann aber eigentlich ganz gut rum, bis auf die Gedanken, die sich nur ums Kiffen drehten. Die sind aber immer nur entstanden, wenn ich mal eine Minute nichts zu tun hatte. 

Durch die Tipps auf den ganzen Seiten war mir klar, dass ich mich ablenken musste. Eigentlich wurde nach der Arbeit erstmal einer angemacht, um zu entspannen. Das gab es jetzt leider nicht mehr! Ich bin nach der Arbeit direkt raus und hab es mit joggen versucht. Ich war erstaunt, dass ich es noch geschafft habe knapp 4 Kilometer durchzuhalten. Meine Lunge war danach platt, aber ich war ausgepowert und das war das Ziel.

Man denkt immer, das Cannabis keine Auswirkungen hat, aber ich konnte die ganzen Streckmittel in meiner Lunge spüren, die unwissentlich über die Jahre in meiner Lunge gelandet sind. Was mir auch super gutgetan hat, war mir alles von der Seele zu reden. Nach der Dusche und dem Abendessen habe ich nicht aufhören können mich mitzuteilen. Dann war es soweit, Schlafenszeit! Ich glaube, das war für mich das schwerste am ganzen Entzug!

Das erste Einschlafen ohne high zu sein. Ich bin die letzten 20 Jahre immer nur mit Cannabis eingeschlafen und wenn es mal nichts gab, bin ich fast durchgedreht. Zum Glück ging immer irgendwo ein Notfalljoint klar. Jetzt musste ich wirklich ohne einschlafen. Um ehrlich zu sein, ich habe vielleicht 2 Stunden geschlafen und das war auch kein fester Schlaf.

Der erste Tag ohne zu kiffen

Der Wecker hat wie immer um 6.30 geklingelt und ich sag dir eins: Ich war so extrem stolz auf mich, es war unglaublich! Ich hatte gestern nach 20 Jahren das erste Mal nicht gekifft! Ich habe mich gefühlt, als ob ich den Mount Everest bestiegen hätte! Es hat sich unglaublich toll angefühlt und was noch unglaublicher war, ich war fit! Ich war auf jeden Fall fitter, als wenn ich am Tag vorher einen geraucht hätte! Auf der Aufhörenzukiffen.de Seite war es genau so beschrieben.

Ich hatte einen unglaublichen Energieschub. Ich war unglaublich motiviert und wusste, ich werde es schaffen. Mein Wille war da und es hat Klick gemacht. Ich wusste ganz genau, dass ich so nie wieder leben wollte und es durchziehen werde! Was ich auch gemerkt habe war, dass sich alles in meinem Kopf abspielt. Ich war zwar komplett nass und schweißgebadet, aber mir wurde eins klar.

Es spielt sich alles in meinem Kopf ab. Wenn ich es schaffe meine Gedanken zu kontrollieren und mich an die Anleitung halte, dann kann eigentlich nichts schiefgehen! Ich hatte so viel Angst, dass mir unzählige Gedanken durch den Kopf gegangen sind. Danach habe ich gemerkt, dass das schlimmste was passieren konnte, nicht zu schlafen. Wie konnte ich nur so viel schiss vor der ersten Nacht haben?

Die Entgiftungs-Phase

Die ersten Tage haben wirklich kein Spaß gemacht. Ich hatte ständig diese innere Unruhe und dieses Gefühl, das mir etwas fehlt. Ich hatte mich so sehr daran gewöhnt täglich zu betäuben, dass ich überhaupt nicht wusste, was ich mit der ganzen Zeit anstellen sollte. Es war Zeit für eine neue Routine und neue Gewohnheiten in meinem Leben. Ich habe angefangen zu recherchieren, wie andere mit dieser Zeit umgegangen sind und bin dann auf die Community gestoßen!

Diese Gruppe hat mir unglaublich gut geholfen, da ich endlich nicht mehr alleine mit meinen Gedanken war. AufhörenzuKiffen.de hatte eine Gruppe erstellt, in der sich alle gegenseitig unterstützt und geholfen haben. Es tat so gut meine Gedanken und Gefühle mit anderen zu teilen die in der gleichen Situation wie ich waren.

Es war interessant zu sehen das nicht alle gleich auf den Entzug reagieren. Einige hatten fast keine Entzugserscheinung, andere hatten das volle Paket.

Alpträume, erbrechen, ständiges Schwitzen und schlechte Laune! Bei mir waren es vor allem diese schlaflosen Nächte. Die ersten Wochen habe ich täglich höchstens 3 Stunden geschlafen, was mit der Zeit aber immer besser wurde. In der 2. Phase ging es endlich Berg auf. Ich bin immer noch öfters nachts aufgewacht, aber ich habe mich immer besser gefühlt. Meine Energie kam langsam zurück.

Ich war tagsüber nicht mehr so müde und meine Vergesslichkeit nahm ab. Was  mir sehr gut geholfen hat, war Sport. Anstatt abends breit auf der Couch zu liegen, bin ich jeden Abend eine Runde gejoggt. Ich habe auch gemerkt, das ich absolut keine Lust mehr hatte fernsehen zu schauen. Es hat mich extrem gelangweilt, sinnlosen Mist zu sehen der mir eigentlich nur schlechte Laune gemacht hat.

Da kam mir der Gedanke wieder zu lesen. Ich habe mir richtig interessante Bücher zum Thema Persönlichkeitsentwicklung geholt, die mich richtig gefesselt haben. Ich konnte kaum noch aufhören zu lesen, weil ich jeden Tag mehr über mich gelernt habe.

Die ersten 2 Wochen war ich in einer Phase, die ich so noch nie hatte. Ich wollte unbedingt wieder das beste aus mir herausholen. Wieder der lebensfrohe Mensch werden, der ich mal war. Mir sind Sachen aufgefallen, über die ich mir lange Zeit keine Gedanken mehr gemacht habe. Ich war eigentlich schon lange nicht mehr glücklich, aber ich habe es einfach verdrängt.

Ich habe mir lieber abends den Kopf zu geraucht, anstatt die Probleme zu beheben, die mich gestört haben. Unangenehm war es dann, als alle Probleme auf einmal vor mir standen. Mir wurde bewusst, dass mein Job mich nicht glücklich gemacht. Ich war unzufrieden mit meinem Gewicht, meinem Freundeskreis, meinen Hobbys, die ich komplett vernachlässigt habe und noch so vielen anderen Sachen.

Das hat mich erstmal alles richtig heruntergezogen und hatte richtig schlechte Laune! Genau das ist dieser Moment, an dem die meisten wieder Rückfällig werden. Es ist einfach zu viel, was auf einen einschlägt. Es hat einige Tage gedauert, bis ich mich sortiert habe und mir einen Plan gemacht hatte. Zuerst haben ich alles was ich seit Jahren vor mir hergeschoben habe geklärt. Probleme, die ich nie richtig verarbeitet habe und Situationen, die jetzt wieder hochgekommen sind, die ich schon längst klären wollte.

Nachdem ich die Sachen geklärt hatte, die ich seit Jahren aufgeschoben habe, hatte ich endlich das Gefühl wieder bei null anzufangen. Es hat sich gut angefühlt, da es sich wie ein neuer Abschnitt in meinem Leben angefühlt hat. Es hat ungefähr 3 Wochen gedauert, bis ich wieder morgens erholt aufgestanden bin.

Davor es sehr anstrengend, da ich Nachts immer so oft aufgestanden bin. Ich habe rausgefunden, das es am Endocannabinoid System lag. Durch das THC ist erstmal alles aus dem Gleichgewicht. Es dauert eine Weile, bis sich der Körper wieder umgestellt hat und soviel eigene Cannabinoide produziert, das besonders der Schlaf wieder geregelt ist. Was mir sehr gut geholfen hat, waren CBD Tropfen. Im Internet werden diese als Wundermittel angepriesen und ich muss sagen das stimmt!

Diese Tropfen habe ich in einem Onlineshop bestellt. Ich habe morgens 3 Tropfen und Abends 3 Tropfen genommen. Es hat sich angefühlt, als ob ich was geraucht hätte, ohne high zu sein. Es war ein komisches aber auch gutes Gefühl. Auf jeden Fall hat es die innere Unruhe und Angespanntheit fast verschwinden lassen. Nach einer Zeit habe ich aber gemerkt das auch CBD süchtig machen kann.

Auch wenn es keinen Wirkstoff hat, der eine Sucht verursachen kann, gewohnt man sich daran. So entstand fast eine Suchtverlagerung und genau das wollte ich vermeiden. Mein Ziel war es, wieder ein sucht freies Leben zu führen. Pass also bitte auf, denn das Gefühl will man auch immer wieder haben.

Die Mitte des Entzugs

Als ich ungefähr in der Mitte des Entzugs angekommen bin, ging es täglich Berg auf! Schlaflose Nächte gab es nicht mehr, die innere Unruhe wurde immer weniger und meine Gedanken wurden immer positiver. Es hat sich angefühlt, als ob mein Kopf die ganzen Jahre verklebt war. Jetzt fühlte es sich an, als ob sich alles wieder löst. Mein Appetit kam auch wieder zurück und Magenprobleme hatte ich überhaupt keine mehr.

Ich hatte gelesen, das viele sich sogar während des Entzugs übergeben mussten und es ihnen viel schlimmer ging. Zum  Glück reagiert jeder Körper anders auf den Entzug. Kommt bestimmt darauf an wie viel und wie lange man täglich gekifft hat. Auf jeden Fall war ich überglücklich, dass ich endlich mit dem Kiffen aufgehört habe. Mir wurde klar, dass es unzählige Gründe gab schon früher mit dem Kiffen aufzuhören. Ich habe aber versucht nicht nach hinten zu schauen, sondern nach vorne. Nachdem ich meine jahrelangen Probleme abgearbeitet hatte und es mir wieder besser ging, begann ich endlich loszulegen.

Ich habe wieder dreimal die Woche Sport gemacht und mich immer anschließend mit der Sauna belohnt. Dadurch habe ich mich wieder fitter und auch glücklicher gefühlt, weil ich endlich wieder meinem Idealgewicht näher gekommen bin. Es hat zwar fast ein Jahr gedauert, aber am Ende hat es sich gelohnt.

Wenn ich jetzt drüber nachdenke, wie viele Süßigkeiten und Fastfood ich mir immer gegeben hatte, wird mir schlecht. Dann musste ich mir Gedanken über meinen Job machen, der mich seit Jahren nicht mehr ausgefüllt hat. Ich hatte beschlossen

Die letzte Phase des Entzugs

Die dritte Phase des Entzugs war die einfachste. Klar hatte ich immer noch Probleme mit der neuen Situation klarzukommen, aber es wurde immer besser. Ich habe mich immer mehr daran gewöhnt nicht mehr bekifft zu sein. Zum Glück ist der Mensch ein Gewohnheitstier und gewöhnt sich an alles.

So wie es damals für mich unmöglich war nicht mehr zu kiffen, ist es jetzt undenkbar wieder jeden Tag betäubt durch die Welt zu laufen. Man muss sich einfach dran gewöhnen und mental klar im Kopf sein. Man kann sich schnell durch Gefühle beeinflussen lassen. Genau dann muss man nur auf seinen Kopf hören und meistens passen sich die Gefühle deinen Gedanken an. In der letzten Phase ging es dann darum mein neues Leben zu planen.

Arbeit, Freunde, Hobbys, Ziele! An diesen Sachen musste ich arbeiten. Angefangen habe ich bei meinem Umfeld. Ich habe radikal den Kontakt zu allen Leuten abgebrochen, die mich heruntergezogen haben. Mir ist erst nach dem Entzug aufgefallen, wie viel Zweckfreundschaften ich hatte. Uns hatte eigentlich nur das Kiffen verbunden.

Das war alles ziemlich traurig, aber es musste sein. Nach ein paar Wochen hatte ich auch gemerkt, dass es die richtige Entscheidung war. Ich habe seitdem keine Leute mehr um mich die täglich meckern und alles schlecht reden und ihr leben so gerne ändern würden. 

Danach war der Job dran. Ich bin eines Morgens einfach mit meiner Kündigung auf die Arbeit gefahren und hab sie meinem Chef auf den Tisch geknallt. Ich hatte einen guten Bürojob mit gutem Verdienst, aber dieser Job hat mich zum Zombie gemacht. Es ging nur ums Geld.

Ohne Leidenschaft und ohne Vergnügen. Da fragt man sich, warum habe ich das so lange gemacht? Die Antwort war einfach: Ich war so betäubt, das ich mir überhaupt keine Gedanken mehr gemacht habe! Mittlerweile bin ich selbständig und habe 4 Angestellte. Ich arbeite zwar mehr als in meinem Bürojob, aber ich bin glücklich und zufrieden und das ist das wichtigste! Als ich Arbeit und meinen Freundeskreis verbessert hatte, ging es um meine Hobbys.

Ich musste erstmal wieder rausfinden, was mir wirklich Spaß machte. Die meiste Zeit hatte ich vor dem Fernseher verbracht, was richtig traurig ist. Ich bin wieder zum Bowling gegangen, was mir immer sehr viel Spaß gemacht hatte. Dort lernte ich wieder neue Leute kennen, die Dart spielten. Als ich das mal probiert hatte, wurde sofort eine Leidenschaft entfacht. Das war faszinierend mit diesem kleinen Pfeil diese kleinen Kästchen zu treffen und am Ende das Spiel zu gewinnen.

Seitdem ich nicht mehr kiffe, trainiere ich wieder regelmäßig, spiele Bowling, Dart und unternehme jedes Wochenende was mit meiner Frau. Sie erkennt mich überhaupt nicht wieder. Unsere Beziehung ist so viel besser geworden. Es ist unglaublich wie sich alles zum positiven verändert hat. Der letzte Schritt war es wieder Träume und neue Ziele zu haben. Es hat ziemlich lange gedauert, aber mir wurde immer mehr bewusst, was ich vom Leben erwarte.

Fazit

Mit dem Kiffen aufhören war nicht einfach, aber es war die beste Entscheidung meines Lebens! Ich will mir gar nicht ausmalen, welche Folgen der Cannabis-Konsum auf mein weiteres Leben gehabt hätte. Die Jahre würden wahrscheinlich weiter an mir vorbeifliegen und ich wäre weiter unglücklich und unzufrieden.

Der Anfang ist hart, aber die Motivation steigt nach der ersten Nacht so an, dass der Wille immer stärker wird. Durchzuhalten und clean zu bleiben ist das was die meisten nicht schaffen. Zum Glück bin ich damals auf die Seite gestoßen. Ich konnte mich darauf einstellen und wusste, was zu tun ist, das war mein Glück.

Wenn ich jetzt noch schwierige Momente habe, poste ich meine Gedanken in die Gruppe und schnell sind meine Gedanken wieder geordnet. Ich kann jedem, der aufhören will zu kiffen nur sagen, fang einfach an. Es wird mit der Zeit immer schwieriger den Absprung zu schaffen. Das Aufschieben ist nur eine Ausrede, denn es gibt ja immer einen Grund, warum es momentan nicht geht.

Jeder Tag, an dem ich es aufgeschoben habe, war ein verlorener Tag! Ich hätte schon viel früher aufhören sollen. Es ist aber wie es ist und man kann die Vergangenheit nicht ändern, nur die Zukunft! Lass dich nicht mehr von der Droge kontrollieren. Du solltest über dein Leben bestimmen und nicht eine Pflanze, die dich betäubt und dir die Lebensfreude raubt.

In diesem Beitrag versuche ich nicht Cannabis zu verteufeln, auch wenn es so klingt. Es kann viel Gutes bewirken, wenn man krank ist und es alternativ zu Medikamenten einnimmt, um schmerzen zu lindern oder Probleme zu beheben. Ich weiß das THC Krebs schon geheilt hat und das CBD sehr gut für viele Patienten ist, die schwerwiegende körperliche Krankheiten haben.

Ich glaube das ein gesunder Mensch kein Cannabis nehmen sollte. Meistens sind es Probleme die anders behandelt werden sollten. Depressionen können mit Cannabis betäubt werden aber sie beheben nicht die Ursache. Es sind meistens psychische Probleme aus verschiedenen Bereichen die Menschen zum Joint greifen lässt. Anstatt sich zu betäuben, sollte herausgefunden werden, wo sie herkommen und daran arbeiten.

Wenn du es nicht alleine schaffst, kannst du dir professionelle Hilfe suchen. In Deutschland wird es als Schwäche angesehen sich Hilfe zu suchen. Ich denke, es zeigt die Stärke eines Menschen etwas zu ändern, anstatt sich täglich mehrere Gramm eines Nervengifts hereinzuziehen und nichts zu ändern. Dadurch verschwinden die Probleme nämlich nicht. Im Gegenteil, es wird mit der Zeit immer schlimmer!

Deswegen hör so schnell wie möglich auf zu kiffen, wenn du merkst das es dein Leben negativ beeinflusst. Wenn ich nur ein Leben mit diesem Beitrag zu positiven ändern konnte, macht mich das super glücklich. Ich weiß wie es ist am Anfang zu stehen und nicht zu wissen was auf mich zukommt und was sich verändert. Ich kann es nur noch ein letztes Mal sagen: „Es war die beste Entscheidung meines Lebens mit dem Kiffen aufzuhören.“

So, das war’s erstmal von mir. Ich wünsche dir alles Gute für deine Zukunft und das dein Leben in Zukunft genau so wird, wie du es dir immer vorgestellt hast. Wenn ich habe es geschafft habe, dann kannst du es auch schaffen. Ich glaub an dich!

Bis dahin

Matthias

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